„Nehmt einander an und seid das Licht der Welt!“
Röm 15,7 und Mt 5,14
 

Wahl der neuen Ortskirchenräte und des Kirchenvorstands

Am 14./15.11.2020 wählen unsere drei Gemeinden ihre jeweiligen Ortskirchenräte und die Gesamtpfarrei ihren Kirchenvorstand.
Dabei möchten wir bereits im Vorfeld auf folgende Dinge zum Ablauf hinweisen: 

  • Wahlberechtigt bei der Kirchenvorstandswahl sind Gemeindeglieder ab dem 16. Lebensjahr;
    bei den Ortskirchenratswahlen ist man bereits ab 14 Jahren wahlberechtigt.
     
  • Eine Briefwahl ist ab 25.10. möglich. Die Unterlagen dafür gibt es in den drei Pfarrbüros incl. persönlicher Erläuterung.
     
  • Am 14./15.11. gibt es drei Wahllokale, welche vor und nach den Gottesdiensten in bzw. bei unseren Kirchen geöffnet haben.
     
  • Die Wahl des Kirchenvorstandes für die Gesamtpfarrei ist mit einer einheitlichen Kandidatenliste in allen drei Wahllokalen gleichermaßen möglich.
     
  • Der Ortskirchenrat kann nur im Wahllokal der jeweiligen Gemeinde gewählt werden, (für die er zuständig sein wird).
     
  • Gemeindemitglieder mit Wohnsitz auf dem Gebiet unserer Pfarrei „St. Elisabeth“ können in jedem der drei Wahllokale ihr Wahlrecht ausüben. Wer sich einer anderen Ortskirchengemeinde als der seines Wohnsitzes zugehörig fühlt, kann deren Ortskirchenrat ohne besonderen Antrag dort wählen, wo er/sie dies möchte. Eine Wahl in zwei Ortskirchengemeinden ist aber nicht möglich.
     
  • Gemeindemitglieder mit Wohnsitz auf dem Gebiet einer anderen Pfarrei müssen bis spätestens 7.11. bei der Pfarrei ihres Wohnsitzes einen „Antrag auf Wahrnehmung des Wahlrechts in einer anderen Pfarrei“ stellen, um in einem unserer drei Wahllokale wählen zu können. Dazu sind die ausliegenden bzw. auf der Webseite zu findenden Formulare zu verwenden. Eine Wahl in zwei verschiedenen Pfarreien ist nicht möglich. 
     
  • Der Antrag auf Wahrnehmung des Wahlrechts in einer anderen Pfarrei kann HIER heruntergeladen werden

 

Ortskirchenrat– Was ist das?
Der Ortskirchenrat hat für die Ortsgemeinde in der neuen Struktur im Prinzip die Funktion, die früher der PGR hatte. Der Ortskirchenrat bespricht Themen, welche die Kirche in der Ortskirchengemeinde betreffen und sorgt für die Umsetzung. Dazu gehören zum Beispiel:

  • wie es gelingt, die Menschen mit der Botschaft Jesu in Berührung zu bringen;
  • welche Themen die Menschen bewegen, die im Gemeindegebiet leben;
  • welche Menschen Unterstützung von der Gemeinde brauchen;
  • wer Interesse hat, in der Gemeinde mitzuwirken und wie diese Personen ermutigt und begleitet werden können;
  • wie die Gottesdienste einladend gestaltet werden können;
  • wer Ansprechpartner/-in für die Anliegen der Menschen sein kann;
  • wie Ehrenamtliche und Hauptamtliche gut zusammenarbeiten, miteinander Verantwortung tragen und sich gegenseitig unterstützen können.

Der Ortskirchenrat entsendet außerdem Mitglieder in den Pfarreirat. Dort werden die Perspektiven der drei Ortskirchengemeinden Johannstadt, Striesen und Zschachwitz zusammengeführt und Angelegenheiten behandelt, welche die ganze Pfarrei betreffen. Die Amtszeit des Ortskirchenrats beträgt vier Jahre.

Wer ist als Ortskirchenratsmitglied geeignet?
Gesucht werden Kandidatinnen und Kandidaten, die

  • das Leben in unserer Gemeinde mitgestalten wollen,
  • gemeinsam mit anderen entscheiden möchten, wie sich die Kirche vor Ort entwickelt,
  • ein offenes Ohr für die Anliegen der Menschen in unserer Gemeinde und darüber hinaus haben,
  • Freude daran haben, auf Menschen zuzugehen, deren Interesse für die Mitarbeit in der Gemeinde zu wecken und sie zu fördern,
  • Ideen haben, wie sich die Kirche mit Akteuren/-innen aus Gesellschaft und Kultur vernetzen könnte,
  • Interesse daran haben, dass unsere Gemeinde nach außen wirkt,
  • die Zusammenarbeit mit ökumenischen Nachbarn fördern möchten,
  • sich für die praktische Umsetzung von Angeboten und Veranstaltungen vor Ort engagieren möchten,
  • gerne mit anderen zusammen überlegen, planen und aktiv werden.

Dabei muss nicht jeder alles können – je vielfältiger die Gaben und Interessen der Mitglieder sind, umso besser.

Wer kann für den Ortskirchenrat kandidieren?
Alle katholischen Gemeindemitglieder ab 16 Jahren, die bereit sind, sich ehrenamtlich mit ihrem Wissen, ihren Fähigkeiten und Erfahrungen und mit ihrer Zeit einzusetzen.

Kirchenvorstand – Was ist das?
Einen Kirchenvorstand gibt es nur auf der Pfarreiebene, er löst den bisherigen Kirchenrat ab. Neu ist, dass die Hälfte der Kirchenvorstandsmitglieder von den Pfarreimitgliedern gewählt wird. Während der Kirchenrat beratende und überwachende Aufgaben hatte, ist die wichtigste Aufgabe des Kirchvorstands die Verantwortung für die Vermögensverwaltung – also die Entscheidung über den Haushalt, das Vermögen und die Immobilien einer Pfarrei. Da­durch soll der Pfarrer entlastet werden und gleichzeitig mehr Zeit und Kraft für die Seelsorge und pastorale Arbeit haben. Außerdem vertritt der Kirchenvorstand gemeinsam mit dem Pfarrer die Pfarrei in Rechtsgeschäften. Die Amtszeit des Kirchenvorstands beträgt fünf Jahre.

Wer ist als Kirchenvorstandsmitglied geeignet?
Es gibt keine qualifikationsgebundenen Voraussetzungen, die eine Kandidatin oder ein Kandidat zwingend erfüllen muss, um sich zur Wahl aufstellen lassen zu können. Kandidatinnen und Kandidaten sollten jedoch eine gewisse Erfahrung in der Verwaltung oder wirtschaftlichen Tätigkeiten mitbringen. Darüber hinaus sind persönliche Eigenschaften wie Zuverlässigkeit, Charismen und eine breite Lebenserfahrung ebenso wichtig wie der Wunsch, unsere Pfarrei mitzugestalten.

Wer kann für den Kirchenvorstand kandidieren?
Zur Wahl aufstellen lassen können sich alle Mitglieder der Pfarrei, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, Mitglied der Römisch-Katholischen Kirche sind und deren Hauptwohnsitz im Gebiet der Pfarrei liegt. Nicht wählbar sind Geistliche und Ordensangehörige sowie Beschäftigte der Pfarrei und des Bischöflichen Ordinariats.

Quellen:

https://www.bistum-dresden-meissen.de/aktuelles/neue-pastorale-gremien-und-neue-raeteordnung

https://www.bistum-dresden-meissen.de/gut-informiert/pfarreiengesetz/pfarreiengesetz