„Nehmt einander an und seid das Licht der Welt!“
Röm 15,7 und Mt 5,14
 

Wahl der neuen Ortskirchenräte und des Kirchenvorstands

Gestalten Sie unsere Pfarrei und Gemeinden!

Am Wochenende, 14./15. November 2020, werden zum ersten Mal die Ortskirchenräte und der Kirchenvorstand unserer neuen Pfarrei St. Elisabeth gewählt.
Dazu werden zunächst einmal geeig­nete Kandidaten gesucht, und Sie können beim Finden helfen!

Ortskirchenrat– Was ist das?
Der Ortskirchenrat hat für die Ortsgemeinde in der neuen Struktur im Prinzip die Funktion, die früher der PGR hatte. Der Ortskirchenrat bespricht Themen, welche die Kirche in der Ortskirchengemeinde betreffen und sorgt für die Umsetzung. Dazu gehören zum Beispiel:

  • wie es gelingt, die Menschen mit der Botschaft Jesu in Berührung zu bringen;
  • welche Themen die Menschen bewegen, die im Gemeindegebiet leben;
  • welche Menschen Unterstützung von der Gemeinde brauchen;
  • wer Interesse hat, in der Gemeinde mitzuwirken und wie diese Personen ermutigt und begleitet werden können;
  • wie die Gottesdienste einladend gestaltet werden können;
  • wer Ansprechpartner/-in für die Anliegen der Menschen sein kann;
  • wie Ehrenamtliche und Hauptamtliche gut zusammenarbeiten, miteinander Verantwortung tragen und sich gegenseitig unterstützen können.

Der Ortskirchenrat entsendet außerdem Mitglieder in den Pfarreirat. Dort werden die Perspektiven der drei Ortskirchengemeinden Johannstadt, Striesen und Zschachwitz zusammengeführt und Angelegenheiten behandelt, welche die ganze Pfarrei betreffen. Die Amtszeit des Ortskirchenrats beträgt vier Jahre.

Wer ist als Ortskirchenratsmitglied geeignet?
Gesucht werden Kandidatinnen und Kandidaten, die

  • das Leben in unserer Gemeinde mitgestalten wollen,
  • gemeinsam mit anderen entscheiden möchten, wie sich die Kirche vor Ort entwickelt,
  • ein offenes Ohr für die Anliegen der Menschen in unserer Gemeinde und darüber hinaus haben,
  • Freude daran haben, auf Menschen zuzugehen, deren Interesse für die Mitarbeit in der Gemeinde zu wecken und sie zu fördern,
  • Ideen haben, wie sich die Kirche mit Akteuren/-innen aus Gesellschaft und Kultur vernetzen könnte,
  • Interesse daran haben, dass unsere Gemeinde nach außen wirkt,
  • die Zusammenarbeit mit ökumenischen Nachbarn fördern möchten,
  • sich für die praktische Umsetzung von Angeboten und Veranstaltungen vor Ort engagieren möchten,
  • gerne mit anderen zusammen überlegen, planen und aktiv werden.

Dabei muss nicht jeder alles können – je vielfältiger die Gaben und Interessen der Mitglieder sind, umso besser.

Wer kann für den Ortskirchenrat kandidieren?
Alle katholischen Gemeindemitglieder ab 16 Jahren, die bereit sind, sich ehrenamtlich mit ihrem Wissen, ihren Fähigkeiten und Erfahrungen und mit ihrer Zeit einzusetzen.

Kirchenvorstand – Was ist das?
Einen Kirchenvorstand gibt es nur auf der Pfarreiebene, er löst den bisherigen Kirchenrat ab. Neu ist, dass die Hälfte der Kirchenvorstandsmitglieder von den Pfarreimitgliedern gewählt wird. Während der Kirchenrat beratende und überwachende Aufgaben hatte, ist die wichtigste Aufgabe des Kirchvorstands die Verantwortung für die Vermögensverwaltung – also die Entscheidung über den Haushalt, das Vermögen und die Immobilien einer Pfarrei. Da­durch soll der Pfarrer entlastet werden und gleichzeitig mehr Zeit und Kraft für die Seelsorge und pastorale Arbeit haben. Außerdem vertritt der Kirchenvorstand gemeinsam mit dem Pfarrer die Pfarrei in Rechtsgeschäften. Die Amtszeit des Kirchenvorstands beträgt fünf Jahre.

Wer ist als Kirchenvorstandsmitglied geeignet?
Es gibt keine qualifikationsgebundenen Voraussetzungen, die eine Kandidatin oder ein Kandidat zwingend erfüllen muss, um sich zur Wahl aufstellen lassen zu können. Kandidatinnen und Kandidaten sollten jedoch eine gewisse Erfahrung in der Verwaltung oder wirtschaftlichen Tätigkeiten mitbringen. Darüber hinaus sind persönliche Eigenschaften wie Zuverlässigkeit, Charismen und eine breite Lebenserfahrung ebenso wichtig wie der Wunsch, unsere Pfarrei mitzugestalten.

Wer kann für den Kirchenvorstand kandidieren?
Zur Wahl aufstellen lassen können sich alle Mitglieder der Pfarrei, die das 18. Lebensjahr vollendet haben, Mitglied der Römisch-Katholischen Kirche sind und deren Hauptwohnsitz im Gebiet der Pfarrei liegt. Nicht wählbar sind Geistliche und Ordensangehörige sowie Beschäftigte der Pfarrei und des Bischöflichen Ordinariats.

Was können Sie tun?
Der Ortskirchenrat soll ein ausgewogener Querschnitt der gesamten Gemeinde sein. Alle Altersstufen, Gruppen und Kreise der Gemeinde sollen durch die Ortskirchenratsmit­glieder repräsentiert werden. Für den Kirchenvorstand werden Personen gesucht, die das Vertrauen möglichst vieler Gemeindemitglieder genießen. Darum sind Sie alle aufgerufen, Kandidatinnen und Kandidaten vorzuschlagen, von denen Sie glauben, dass diese Ihre Interessen in der Gemeinde bzw. in der Pfarrei wahrnehmen werden. Wenn Sie selbst gerne im Ortskirchenrat oder im Kirchenvorstand mitarbeiten möchten, können Sie sich natürlich auch selbst vorschlagen.

Bis zum 20. September steht dazu eine Vorschlagskiste in den Kirchen bereit. Danach werden die Vorschläge vom Wahlausschuss gesichtet, die Vor­geschlagenen angesprochen, informiert und nach ihrer Bereitschaft zur Kandida­tur gefragt.

Vielleicht haben Sie sich auch selbst überlegt, ob Sie mitmachen könnten? Frische Kräfte sind auf jeden Fall ein Gewinn für unsere Pfarrei!

Quellen:

https://www.bistum-dresden-meissen.de/aktuelles/neue-pastorale-gremien-und-neue-raeteordnung

https://www.bistum-dresden-meissen.de/gut-informiert/pfarreiengesetz/pfarreiengesetz