Der Herr segne dich und mache die Wege hell, die er dich führt.
Er lasse dich seine Nähe spüren, wenn du dich ängstigst,
und öffne deine Augen und dein Herz für die Freude
und für die Menschen, die er dir schenkt.

Krankensalbung

(vgl. Gotteslob 602)

Mit der Krankensalbung stärkt Gott Menschen, die in besonderer Weise an Leib und Seele gefährdet sind. Sie ist v.a. für Christ/innen gedacht, die schwer körperlich oder psychisch leiden, denen eine schwere Operation oder sehr belastende Therapie bevorsteht oder deren Leben durch Altersschwäche bedroht ist. Dabei ist das Lebensalter unerheblich. Die Krankensalbung ist ein Sakrament für schwer Kranke, nicht allein für Sterbende. Sie kann mehrfach empfangen werden, weil sie Christ/innen in einer besonders krisenhaften Lebenssituation stärken will.

Die Krankensalbung wird im Rahmen einer kleinen gottesdienstlichen Feier gespendet, gern im Beisein der Familie, je nachdem wie es die Umstände ermöglichen. Ähnlich wie in jedem anderen Gottesdienst wird ein Text aus der Bibel vorgelesen und gemeinsam Fürbitten gehalten. Anschließend legt der Priester dem Kranken schweigend die Hände auf. Danach spricht er ein Lobgebet zu Gott, dem Spender allen Lebens und dem Retter aus dem Tod. Wie bei jedem Sakrament wird auch hier eine Geste ausgeführt, die von Worten begleitet sind, die das Geschehen verständlich machen und deuten. Hier salbt der Priester den Kranken mit geweihtem Salböl auf der Stirn und auf den Händen und spricht: „Durch diese Heilige Salbung helfe dir der Herr in seinem reichen Erbarmen, er stehe dir bei mit der Kraft seines Heiligen Geistes.“ Der Kranke bekräftigt mit „Amen“ und der Priester fährt fort: „Der Herr, der dich von Sünden befreit, rette dich, in seiner Gnade richte er dich auf.“ Wieder stimmt der Kranke mit „Amen“ zu. Nun beten alle Anwesenden gemeinsam das Vater unser. Die Feier endet mit dem Segen.

Bitte wenden Sie sich mit dem Wunsch nach der Krankensalbung an einen der beiden Pfarrer, gerne auch im Namen von Freunden oder Angehörigen. Alle individuellen Fragen können im Gespräch geklärt werden.

Wenn Sie oder Angehörige im Krankhaus sind, können Sie den Kontakt zu einem Priester über die jeweiligen Krankenhausseelsorger/innen herstellen:

Uniklinikum Dresden: Pfarrer Christoph Behrens (Tel. 0170 4467703) und Herr Peter Brinker (Tel. 0176 55006187)

Krankenhaus Friedrichstadt: Pfarrer Christoph Behrens (Tel. 0170 4467703) und Herr Jochen Schubert (Tel. 0172 4838137)

Krankenhaus St.-Joseph-Stift: Sr. Maria Antonia (Tel. 0351 4440-2246) und Herr Manuel Henning (Tel. 0351 44402247)

Diakonissenkrankenhaus: Frau Angela Brinker (Tel. 0173 9004954)

St.-Marien-Krankenhaus: Sr. Cäcilia Banowski (Tel. 0351 8832-220).

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