Familienkreiswochenende 2024

Am Wochenende des 25.10. bis zum 27.10. 2024 waren wir als „der Halbkreis“ in Familie unterwegs.

Richtung Bautzen liegt der langgestreckte Ort Neukirch, indem wir bereits zum dritten Mal im Schullandheim reichlich Platz fanden. Als gegen 18.00 Uhr die Familien ankamen, füllte sich das Haus durch die etwa 35 Leute mit Leben. Schnell war die Küche zur Selbstversorgung, der gerade ausreichende Speisesaal, der große Gemeinschafsraum, die Spielräume (Tischtennis, Billiard, Luft-Disk, Tischkicker) und draußen, der mit Feuerholz beheizbare Pool eingenommen. Es gab Abendbrot mit vielen mitgebrachten Leckereien und in dem Zusammenkommen schwang Freude mit. Nicht nur wir wollten uns genügen, so starteten wir mit einem gemeinsamen Abendgebet. Anschließend ging, wer wollte in den Badezuber nach draußen oder ließ sich auf die Squaredances im Saal ein. Warm und fröhlich wurde es bei beiden „Parteien“. Der Abend wurde lang und schließlich fand jeder einen Schlafplatz.

Der Samstag war, wie schon seit vielen Jahren gut erprobt, in der Abfolge „traditionell“ aufgebaut. Nach dem erfrischendem Morgengebet, mit Gesang, Gitarre und Geschichten, wurden beim Frühstück für die lange Wanderung Brötchen geschmiert. Schnell wurde in die Autos gesprungen und bei schönem Wetter ging es los. Der Wind pfiff um die Ohren, aber die Sonne ließ den Wald immer schöner wirken. Der Weg wurde durch Gespräche, mit Leuten, mit denen man sonst nicht immer ins Gespräch kommt, sehr interessant. Nach einer Mittagspause an einem Feldweg mit toller Aussicht, liefen wir motiviert die letzten Kilometer zurück. Im Landheim gab es Kaffee und Kuchen. Die Zeit zum Ausruhen war nötig, denn das große Fußballspiel zwischen den Erwachsenen und Wachsenden stand bevor. Während die einen hinter dem Haus gegeneinander spielten, genossen die anderen im großen Saal eine angeleitete Entspannung. Eine Stunde Yoga und danach: ein befreiendes Gefühl und Muskelkater.

Zum Abend wurde der Grill angeheizt und fleißig gegrillt. Nach dem Essen trafen sich alle zum Abendgebet und hielten dankbar Gott den erlebten Tag hin. Im Anschluss konnte man der Einladung, noch im Saal zu bleiben, folgen und über unseren Glauben miteinander ins Gespräch kommen. Es entstand eine wunderbare Atmosphäre und die bewegten Gedanken wirken in uns noch eine lange Weile nach. Das Bäcker-Brötchen-Frühstück leitete unseren Sonntag ein. Dann wurde gepackt und gekehrt. Pünktlich um 10 Uhr trafen wir uns zum selbstgestalteten Abschlussgottesdienst: anstelle der Predigt gelang uns eine Bibelarbeit. Die schwungvolle Gitarre zu Liederwald-Gesängen und die ausgesprochenen Gedanken und Bitten rundeten unser Beisammensein ab. Beschenkt konnten wir so den Heimweg nach Dresden antreten.
Gretha