Die Orgeln

Orgelbaufirma Gebr. Jehmlich, Dresden

11.07.1909: Weihe der Orgel

Die romantische Orgel, von der Landesältesten Veronika Fischer gestiftet, wurde 1909 von den Gebrüdern Jehmlich als opus 277 erbaut. Die Orgel der Herz-Jesu-Kirche mit pneumatischen Kegelladen hat über 2.140 Orgelpfeifen, die sich auf 37 Register mit 3 Manualen und Pedal verteilen. In den seitlichen Prospektfeldern sind 34 Pfeifen aus den Registern Prinzipalbaß 16′, Oktavbaß 8′ und Prinzipal 8′ angeordnet.
Bei einer sechs Monate dauernden Restaurierung 1990 durch die Fa. Jehmlich wurde keine eventuell in Betracht gezogene Dispositionsänderung vorgenommen. Eine größere Reparatur der Orgel im Juni 2006 ergab weitere klangliche Verbesserungen. Im ersten Halbjahr 2019 wurde eine umfangreiche Reparatur des Spieltisches und eine Reinigung aller Pfeifen ebenfalls von der Fa. Jehmlich vorgenommen. Es erfolgte eine Generalstimmung der ganzen Orgel.

Klangbeispiel der Jehmlich Orgel (Fuge in D-Dur; Max Reger op.59. An der Orgel Christoph Schumann)

Im rechten Seitenschiff steht noch eine kleine Digitalorgel – eine Ahlhorn Sakralorgel, Modell Praeludium II mit 2 Manualen und Pedal sowie mit 27 klingenden Registern. Reinhold Martin, ein ehemaliges Gemeindemitglied und privater Orgelspieler, der am 24. Januar 2007 verstorben ist, hat testamentarisch verfügt, diese Orgel nach seinem Tod uns zu schenken. So gelangte sie am 2. März
2007 in unsere Gemeinde. Nach einer Generalüberholung wurde sie zum 1. Advent 2009 mit einem kleinen Konzert eingeweiht.
Sie kommt als Continuo-Instrument zur Begleitung von Chören, Orchestern sowie in Konzerten mit dem Ökumenischen Orchester zum Einsatz. Sie dient heute in vielen Gottesdiensten der Begleitung
des Gesanges, wenn die Gemeinde klein und familiär ist, z.B. bei Tauffeiern oder Hochzeiten, Andachten oder in Werktagsgottesdiensten.